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Blutspenden beim DRK Wernau

 

Blutspende – rettet Leben!

 

Unter diesem Motto führt das DRK-Wernau jährlich 4 Blutspendetermine durch.
Die freiwillige und unentgeltliche Blutspende – weltweit vom Roten Kreuz und anderen Hilfsorganisationen durchgeführt, hat sich als wirksames System erwiesen, um die Versorgung mit Blut sicherzustellen.
Die erste Spendenaktion in der 61-jährigen Geschichte des DRK-Wernau war am 24. Juni 1958. Unter Leitung des damaligen Zugführers Paul Denzinger wurden damals 71 Blutkon-serven an die Blutspendezentrale weitergegeben. Aufgrund der regen Teilnahme der Werauer Bevölkerung stieg die Spenderzahl im Laufe der Jahre stetig an. Mit dem 50. Blutspendetermin am 16. November 1987 hatten insgesamt 11.352 Blutspender den Weg zu uns gefunden.
Bis heute konnten wir bei 98 Blutspendeaktionen etwa 25.000 Blutkonserven an die Blutspendezentrale weitergeben. Eine regelmäßig bei ca. 200 liegende Zahl an Blutkonserven pro Blutspendeaktion zeigt uns die Verbundenheit der Wernauer Bevölkerung mit dem Ortsverein.
Der Ortsverein Wernau bedankt sich bei allen, die zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns weiterhin unterstützen. und mit Ihrer Blutspende Leben retten.

 

Ablauf einer Blutspende
Blutspendern ist das Verfahren bereits bekannt. Wer jedoch zum ersten Mal spendet oder noch nicht ganz entschlossen ist, hat wahrscheinlich viele Fragen oder auch Bedenken. Um Ihnen Ihre Entscheidung etwas zu erleichtern, stellen wir Ihnen hier die wichtigsten Stationen einer Blutspende vor und hoffen, auch Sie bald bei einem unserer Blutspendetermine begrüßen zu dürfen. An der Anmeldung werden zuerst Ihre persönlichen Daten überprüft. Bei Erstspendern werden diese Daten von uns erfasst, denn wir müssen ja jede Spende genau dokumentieren. Hierfür benötigen Sie nicht nur Ihren Blutspender- und Unfallhilfepass sondern auch unbedingt einen gültigen Lichtbildausweis (z.B. Personalausweis).
Feststellung wichtiger Gesundheitsdaten
Danach werden die Körpertemperatur (im Ohr) und der Blutfarbstoffgehalt (Hämoglobinwert) festgestellt. Ein winziges Tröpfchen aus der Fingerkuppe oder dem Ohrläppchen reicht dafür aus. Blutdruck und Puls werden gemessen und alle Werte werden dokumentiert. Diese Daten geben zusammen mit dem ausgefüllten Anamnese-Fragebogen dem Arzt wertvolle Hinweise für seine Entscheidung über die Zulassung zur Blutspende.
Anamnese und Spenderzulassung
Vor jeder Blutspende füllen Sie einen ausführlichen Fragebogen über Ihre Gesundheitsgeschichte aus. Ein approbierter Arzt bespricht mit Ihnen den Fragebogen, die erhobenen Gesundheitsdaten und entscheidet dann, ob Sie zur Blutspende zugelassen werden können, oder ob Sie zeitlich befristet oder sogar auf Dauer von einer Blutspende ausgeschlossen werden müssen. Die Gründe werden Ihnen natürlich erläutert.
Blutentnahme
Nun folgt die eigentliche Blutspende. Sie legen sich aufs Entnahmebett. Nach einem kleinen Pieks durch eine unserer erfahrenen Krankenschwestern werden Ihnen ca. 500 ml Blut entnommen. Zusätzlich befüllen wir drei bzw. vier Laborröhrchen für die Untersuchung Ihrer Blutspende in unserem Labor. Das dauert ungefähr zehn Minuten. Der Einstich wird mit einem Pflaster oder einem kleinen Verband geschlossen.
Ruhezeit und Verpflegung
Nach der Blutentnahme sollten Sie etwa zehn Minuten ruhen. So kann sich Ihr Kreislauf an die veränderten Bedingungen nach der Blutentnahme gewöhnen. Anschließend treffen Sie sich mit den anderen Spendern bei einem Imbiss. Sollten Sie sich nicht wohl fühlen, so ist medizinisch geschultes Personal sofort verfügbar. Sie haben jetzt etwa eine Stunde Ihrer Zeit geopfert, aber geholfen, Leben zu retten.
Natürlich würden wir uns auch wieder über zahlreiche Erstspender freuen.